Archive for the “Uncategorized” Category

Als mir einer meiner Bekannten, nach “Düsseldorf – Part1”, den alten Gassenhauer von Nina Hagen vortragen wollte, welchen ich an dieser Stelle gerne verlinkt hätte, leider findet man von Frau Hagen eben dieses Lied nicht in einer annehmbaren Qualität bei Youtube, konnte ich darauf kontern: “Nein ich habe die Farbbilder bewusst ausgelassen.”

Aber warum hab ich das nun getan, dafür gibt es zuerst einmal einen persönlichen Grund. Kein persönlicher Grund von dem Kaliber “Meine Familie wurde von marodierenden Buntbildern gekidnappt und in eine Höhle fernab jeglicher Zivilisation verschleppt” oder “Ich hasse bunte Bilder weil sie mir meine Kindheit gestohlen haben”. Monochrome Bilder haben ganz einfach ihre eigene Ästhetik, es gibt Bilder wirken zum Beispiel in Schwarzweiß anders als das sie dies in Farbe tun würden. Das Auge und die subjektive Wahrnehmung muss sich nicht noch auf Farbkontraste konzentrieren sondern kann sich ganz einfach auf Kontraste von helldunkel oder Formen einlassen. Wenn ich nun die Bilder hier in der Form präsentiert hätte, wie ich das in früheren Posts auch schon getan habe, dass ich mal ein buntes, ein monochromes usw. nebeneinander gestellt hätte so für mein Empfinden die Schwarzweissen etwas den kürzeren ziehen, da die bunten wesentlich stärker aus der Masse hervor treten und die Monochromen etwas alt aussehen lassen.

Jetzt wird sich der Leser vielleicht fragen: “Warum zu Teufel spricht der Typ eigentlich die ganze Zeit von monochrom?” Nun auch hierfür gibt es eine einfache Erklärung, es muss nicht immer Schwarz und Weiß sein was einfarbig ist. Sehr alte Fotos zum Beispiel habe ein Sephiafärbung, wieder andere Bilder haben von Haus aus wenig bis gar keine Farben was nicht am entfärben liegt sondern einfach am Bild oder Motiv selbst (wie zum Beispiel divided aus dem Vorpost).

Da ich nun also, wie gesagt, nichts gegen Farben im allgemeinen habe und ich gerne den Film “Bill & Teds verrückte Reise durch die Zeit” zitiere: “Das Leben ist bunt und granatenstark!” Hier also die bunten Bildchen der ersten Tour. Es wird wie angekündigt auch noch einen dritten Teil geben, dieser befasst sich dann damit wie man mit Lowlightsituationen und generell mit einer Aquarienausstellung fertig wird.

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Am letzten Wochenende bin ich endlich mal wieder raus gekommen. Ich habe mich zusammen mit Sally und mit Hilfe der deutschen Bahn auf den Weg nach Düsseldorf begeben um die Stadt fotografisch für mich zu erobern.

So war der Plan. Kurz vor der Reise stand ich natürlich vor dem Problem, was nehme ich mit, was lasse ich besser zu hause und was werde ich im Endeffekt wirklich brauchen. Da ich Momentan gerade ein paar Probleme mit dem Scannen des analogen Materials habe, hab ich mein Fotoeisen zwar dabei gehabt aber eigentlich nur zwei Bilder mit der Mino gemacht. Hierzu eventuell dann ein gesonderter Post wenn ich eine zufriedenstellende Lösung gefunden habe, ich beschränke mich hier erstmal auf die digitale Ausrüstung.

Also was nimmt man in eine Großstadt wie Düsseldorf mit, ein dickes Tele, ein Reportagezoom wie das 28-105, ein Weitwinkel oder gar nur eine Festbrennweite? Will ich blitzen oder nicht? Fragen über Fragen. Am Ende habe ich dann alles auf 17-50 f2.8, das 28-105, ein 50 f1.8, meinen Metz, viele Akkus und Batterien und mehrere Speicher Karten eingegrenzt. Inspiriert und vor allem motiviert durch Monis Motivklingel die ich, neben Happyshooting, auf der Zugfahrt nach Düsseldorf verschlungen habe dachte ich mir das es doch witzig sei sich erst einmal auf  eine Brennweite zu beschränken und einfach mal zu sehen wie weit man mit 50mm an einer Cropkamera kommt. Zum eisernen Fotografen gehört eigentlich auch dazu das man das Display aus schalltet oder abklebt aber damit bin ich nicht mal über das erste Motiv (ein Schloss am Rhein) gekommen da es einfach zu viele Bilder und Motive gab die ich sicher auf der Karte haben wollte und lieber noch einmal nach korrigieren wollte als etwas zu verpassen.

Als zweiten Punkt hatte ich dann noch einen Fotografen dabei der irgendwann mal richtig motiviert war aber an irgendeinem Punkt die Lust verloren hat weil eben die Farben nicht so waren wie er sich das vorgestellt hatte, die Bildkomposition nicht in Ordnung war und er ab einem gewissen Punkt mit seinen Bildern so unzufrieden war das er es lieber sein gelassen hat als weiter zu machen. Ein Punkt mehr den “eisernen” raus zu lassen. Zu diesem Fotografen und die Klippen die es zu umschiffen galt dann demnächst auch noch ein extra Post.

Viel Auswahl blieb mir dann  nicht mehr da ich erstens ja eh nur eine Festbrennweite mein eigen nenne und die aber auch dabei hatte. Also zogen wir bei bewaffnet mit 50mm 1.8 los und schauten mal was uns Düsseldorf zu bieten hatte. Am Ende muss ich aber sagen hat mich diese Beschränkung dermaßen begeistert das das ich jederzeit wieder nur bewaffnet mit eben dieser Kombo in eine andere Stadt reisen würde. Man nimmt Motive wesentlich bewusster wahr, man weiss schon so circa was am Ende raus kommt und man sucht viel bewusster Motive als das man dies, bewaffnet mit einem Zoom tun würde. Ich habe mich an diesem Wochenende als Fotograf wirklich weiter entwickelt. Ich habe manuelle fokussiert, auf die Belichtungsmessung geschi**en und einfach aus dem Bauch heraus fotografiert.

Die Bildpostings möchte ich an dieser Stelle, nicht wie üblich komplett raus schmeißen sondern ich werde diese in 3 separate Blogposts zerlegen (+einen Bonuspost mit Martins Bildern und einer kleine Erklärung wie wir die kreativen Untiefen umschiffen konnten). Ich habe mit unter so abstrakt fotografiert wie niemals zuvor. Also zum Beispiel extreme Beschränkungen nur auf Formkontraste, Linien, Bildaufteilung oder aber auch den bewussten Verzicht auf Farben. Somit hier als erster Teil der Schwarzweiss bzw. Monochromserie:

Zum Schluss bleibt zu sagen das auch Martin den Spass an der Fotografie endlich wieder gefunden hat und ich freue mich schon darauf seine Bilder hier als Gastposting eingewickelt in die Erfahrungen die wir an diesem Wochenende gesammelt haben hier zu veröffentlichen.

Der zweite Teil wird dann im Laufe des Wochenendes folgen…

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In Zwickau schwappt die Mulde über, ein Grund mehr mich wiedermal mit meiner Kamera ans Mulden-Ufer zu begeben

Ok, nach diesem doch etwas zu plakativ gewählten Titel habe ich wenigstens die Aufmerksamkeit der Leser und kann ganz in Ruhe vortfahren. Natürlich war es für uns hier in Zwickau nicht so dramatisch wie andern Orts. Und nachdem hier die Lage wesentlich entspannter ist als anderswo gibt es auch ein paar wesentlich entspanntere Bilder. Wer es etwas dramatischer möchte für den gibts es noch im Flickeralbum von Andre Fiedler etwas zu sehn.

Hach zwei Blogposts in einer Woche was bin ich gerade fleissig. Und nun die Bilder

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So ist das, da passt man einmal kurz nicht auf und rumms war es eben noch März ist es schon Juni. Die Sonne brennt und es wird merklich wärmer. Ich hab mich natürlich nicht ohne Grund die ganze Zeit eingegraben und leider habe ich, wie eigentlich immer  viel zu wenig Zeit um zu fotografieren. Hinzu kam dann auch noch das Wetter das eigentlich erst in den letzten Wochen wieder relativ erträgliche Formen angenommen hat.

Also was habe ich währenddessen getan, wird sich vielleicht der eine oder andere Fragen. Nun zum einen habe ich natürlich gearbeitet und fotografisch an ein paar Ideen gearbeitet, ein Dokuprojekt nimmt so langsam Gestalt an. Ein kleiner Hinweis ist hier in den Bildern zum Post versteckt Es ist in der Hauptsache eine Portraitreihe bei der allerdings auch meine Liebe zu Maschinen jeglicher Art nicht zu kurz kommen wird.

Zum anderen habe ich damit Angefangen weniger drauf los zu schiessen und aktiv an Konzepten zu arbeiten die ich dann in nächster Zeit durch arbeiten werde. Ich bin nun gerade hier und dort Termine für die Locations und mit den Protagonisten zu machen und mit zusätzlich benötigtes Equipment zu besorgen. Also auch hier bleibt es spannend, für mich wohl genauso wie für die Leser hier. Nebenbei arbeite ich noch an meinen Beleuchtungsskills, für Interessierte wie für mich ist hier natürlich http://www.strobist.blogspot.com/ die erste Adresse, ein ewiger Quell der Inspiration, kleiner wie großer Ideen und nicht zum Schluss auch ein guter Guide um die Klippen der “Offcameraflashphotographie” zu umschiffen und genau das Bild zu bekommen das man vor seinem geistigen Auge hat. So nun genug Entschuldigungen und Geblubber hier wieder ein paar Bilder. Ach ja und wer gerne fotografiert sollte ebenfalls mal bei  www.happyshooting.de (danke Udo für den Tipp) rein hören, einen nicht immer ganz ernsten aber sehr lehrreichen und unterhaltsamen Podcast.

Zum Schluss gelobe ich noch Besserung und hoffe das ich der Seite hier demnächst wieder häufiger Updates spendieren kann.

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Viel zusagen gibt es nicht ausser das ich jetzt noch einen zweiten Blitz mein eigen nennen darf. Dieser war allerdings nicht unbedingt ein voller Kauferfolg weil es dem guten Stück einfach hier und da an technischer Ausstattung bzw. einfach an logisch durchdachten Features mangelt. Dazu vielleicht in einem späteren Post mehr. Wie immer mangelt es mir an der nötigen Zeit aber vorletztes Wochenende konnte ich mir doch mal ein wenig Zeit nehmen ein paar Blder zu schiessen. Nebenher arbeite ich noch an einer Fotoserie die allerdings noch eine ganze Weile auf sich warten lassen wird da ich diese erst veröffentlichen werde wenn ich alles zum Abschluss gebracht hab. Also hier nun der gemischte Bilderhaufen vom Februar.

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ich meld mich mal flux zurück, ja ich bin noch am Leben und ja ich fotografiere auch noch… nur im  Moment viel zu wenig.

Also ein gesundes und erfolgreiches 2010 allen stillen und lauten Mitlesern.

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Woran merkt man das man von seinem Hobby beherrscht wird? –  Man tut sich Sachen an für die einen jeder normale Mensch direkt für bekloppt erklärt…

Zum Beispiel Sonntag morgens um 6 Aufstehen nur um sich in die Kälte zu stellen und auf gutes Licht zu hoffen um dann ein oder zwei handvoll guter Fotos zu machen während man 12 Meter über dem Boden im eisigen Wind bibbert. Da es letzte Woche eh ziemlich bedeckt war schied ein Sonnenaufgang schon mal kategorisch aus. Diese Woche hat`s aber geklappt. “Abends nochmal schnell geschaut wann die Sonneauf geht… puh 7.03 Uhr das wird ne kurze Nacht” Und heut morgen nach kurzem Check und Blick aus dem Fenster die Hühner gesattelt.

Was sollte ein Fotograf an einem Herbstmorgen dabei haben:

  • die Kamera
  • Stativ
  • eine Hand voll Wechselobjektive
  • Handschuhe (nicht zu dünn sonst wirds trotzdem kalt aber auch nicht zu dick das man die Kamera noch bedienen kann)
  • warme Kleidung
  • eiserne Nieren
  • eine etwa 12 Meter hohe Aussichtsplattform

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Die alte Dame mag zwar schon betagt sein, dennoch scheint es möglich zu sein der verehrten Frau Minolta ein paar nette Bilder zu entlocken. Ich hatte noch viel Ausschuss dabei, von überbelichtet über Fehlfokus bis zu schnödem Verwackeln war alles dabei und ich muss feststellen das die alte Kamera hier und da doch recht sensibel ist. Das wird mich aber nicht davon abhalten sie weiterhin mit auf die Jagd zu nehmen. Ich hatte, um ehrlich zu sein, sogar mit noch mehr Ausschuss gerechnet aber da zeigt sich das Medium doch sehr dankbar. Hier also die ersten Bilder aus der Minolta und weitere Impressionen aus Augsburg.

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Hier noch schnell die ersten Bilder aus Augsburg, die Analogen kommen noch. Die Bilder sind eigentlich ganz im Gegensatz zu meinem Motto “Postkartenfotos können die anderen machen” doch ziemlich touristenlastig am Ende fand ich sie aber doch interessant genug sie hier zu posten.

Update: Ich hab den Film heut weggeschaft und sollte ihn bis Mittwoch zurückhaben.

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Tja und immer noch keine Bilder aus der Minolta, aber das werde diese Woche hoffentlich noch nachholen können wenn ich den ersten Film morgen zum entwickeln schaffen und dann im Laufe der Woche abholen kann. Dann gibts auch ein paar Bilder von meinem Kurztrip nach Augsburg.  Die Digitalen Bilder werde ich dann heute noch im Laufe das Abends bearbeiten und dazu einen gesonderten Blogpost erstellen. Wuhu, zwei Post an einem Tag. Als wir am Freitag gen Augsburg gezogen sind ist mir auf dem Weg zur Autobahn noch ein etwas ramponiertes Häuschen aufgefallen und das eigentlich nur weil seine Garage halb eingefallen ist. Als ich mich heute Morgen nun zum Donuts holen aufmachte nahm ich die Fotoeisen mit und fuhr dort nochmal vorbei um die Garage zu knippsen. Als ich dort war viel mir nun auf das die Türe offen stand und nach ein paar verstohlenen Blicken nach Links und Rechts wagte ich mich ins innere… was soll ich sagen ich liebe alte Häuser. Mein HDRI-Workflow ist noch lange nicht perfekt aber ich arbeite dran. Es fällt teilweise doch ziemlich schwer im Postworkgemetzel den Überblick zu behalten und die NAchbearbeitung nicht zu übertreiben.  Allzugrosse Tonemapping Schatten konnte ich aber vermeiden und hoffe es gefällt. Abgesehn von den Bildern habe ich aber noch ein paar mehr Bilder geschossen, die gibts aber erst wenn Film Nr.2 durch ist und vorausgesetzt ich stell mich beim Bedienen der alten Dame nicht zu blöd an. 😛

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