Wie man in der vorherigen Serie ja schon sehen konnte war ich am Sonntag unterwegs. Heute habe ich nun auch noch die Bildfreigabe für diese 3 Bilder bekommen. Danke an den freundlichen Motorradfahrer.

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Und heute gibt es gleich noch einen hinterher. Wieder eine Schwarzweissserie, ich weiß nicht warum aber Schwarzweiß wird nie langweilig.

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Heute Morgen habe ich nun geschafft was ich mir schon ca. 2 Wochen fest vorgenommen habe. Früh aufstehen und die ersten Sonnenstrahlen fest halten.

Mal war das Wetter nicht wie ich es mir gewünscht hätte mal war ich zu lahm aus dem Bett aber heute Morgen hat alles gepasst. Also raus aus den Federn etwas Wasser am Gesicht vorbei geschmissen, das 50er drauf und ab geht die “Lutzie”. Technisch gibt es eigentlich wirklich nicht viel zusagen außer evtl. “Wo Wasser ist da ist um diese Jahreszeit auch Nebel” Also viel Spaß beim Nebelgeister jagen.

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Ursprünglich hatten wir uns eigentlich für die zweite Tour den düsseldorfer Medienhafen als Ziel gesetzt. Das schien am Samstagabend bzw. in der Samstagnacht auch noch eine gute und vielversprechende Idee. Leider hatten wir da aber noch nicht mit den schlechtgelaunten Wettergöttern gerechnet die uns einen derben, feuchten Strich durch die Rechnung machten. Was tut man also in Düsseldorf wenn das Wasser von oben kommt? Man geht in den Aquazoo.

Logischerweise hatten diese Idee an diesem verregneten Tag auch andere. Geschätzte 30.000 Menschen (subjektives Empfinden des Bloggers A. d. R. ) drängten sich durch die Gänge und Austellungen. Fotografisch ist der Aquazoo ein wirklich lohnendes Ziel, lichtstarke Linsen, Geduld und einen etwas besucherschwächerer Tag sind aber in jedemfall hilfreich. Man kann sich durch verschiedene Austellungsteile kämpfen und findet eine Menge Motive (wenn die netten Tierchen auch gerade posieren wollen) Neben zahlreichen verschiedenen Aquarien mit zum Teil sehr aussergewöhnlichen Bewohnern, einem Tropenhaus, Nagern kleinen Primaten, Eselspinguinen, diversen Reptilien nennen auch noch verschiedene Insekten den Aquazoo ihr Zuhause.

So nun zum fotografischen Teil, wie auch den Tag zuvor waren wir, was sich im Nachhinein als sehr weise Entscheidung herausstellen sollte, wieder mit den 50mm-Festbrennweiten unterwegs. Einen Anfänger werden die Lichtverhältnisse die man vorfindet wohl ziemlich überfordern. Mit Motivautomatiken kommt man hier in der Regel nicht weit, zum einen weil man sich zum Teil absolut nicht mehr auf die Belichtungsmessung verlassen kann, zum anderen weil in der Vollautomatik zum Beispiel der Kamerablitz aufschnappt. In einer solchen Umgebung ist Blitzen ein Tabu ist, man möchte den armen Fischen ja nicht die Netzhaut wegbrennen und unsinnig da man ausser der Reflektion in der Scheibe sowieso nicht viel zu sehen bekommt. Man bekommt keine bunten Fische, keine putzigen Nager und keine krabbeligen Insekten, nur ein heller Lichtfleck in der Scheibe aufs Bild und wahrscheinlich einen Nager der die nächste Stunde irritiert gegen die Wände rennt weil er nichts mehr sieht. Nun zur irritieren Belichtungsmessung, die übrigens auch die Blitzmessung beeinflusst und unbrauchbar macht. Wenn man nun zum Beispiel die Blendenvorwahl nutzen möchte dann misst die Camera auf irgend einem Punkt und versucht die Belichtungszeiten auf eben den Punkt anzupassen, die tut sie aber kontinuierlich das heißt sie regelt ständig nach. Man könnte nun hier die Belichtungsmessungsspeicherung (was für ein unhandliches Wortgebilde) nutzen allerdings sind die Lichtverhältnisse an den meisten Motiven sehr Kontrastreich und wechselhaft das man damit wohl nicht weit kommt und man trotzdem ständig nach regeln muss, ergo kommt man eigentlich gar nicht dazu sich auf das Motiv selbst zu konzentrieren. Nebenbei spielt eben diese sehr kontrastreiche Umgebung der Messung einige Streiche so das man sich nicht wirklich darauf verlassen kann. Meine EOS 400D hat mir zum Beispiel die ganze Zeit wirre Werte um die Ohren gehauen, von restlos unterbelichtet (zum Beispiel bei den Quallen und den Haien) bis gnadenlos überbelichtet (Gegenlicht und ungünstige Reflektionen bei den Weissbüscheläffchen) war eigentlich alles dabei. Also ein Fall für das mächtige M. Bei den Lichtverhältnissen war zum Großteil sowieso Offenblende angesagt also galt es eigentlich nur noch die Belichtungszeiten und hier und da die ISO-Empfindlichkeit nachzuregeln, mit etwas Übung ein Kinderspiel. Am Anfang muss man sich schon zwingen die sicheren seichten Gewässer der Verschiedenen Messungen und gleichmäßig belichteten Bilder zu verlassen und auf eigene Faust in einem Sturm an Eindrücken alles selbst einzustellen. Schiff ahoi, den Autofokus kann man zum Teil auch vergessen, zum einen durch die Scheiben die zwischen uns und dem Motiv war zum zweiten kommen die Hilfssensoren meist mit f1.8 nicht sonderlich gut zurecht, greifen immer wieder daneben und treffen den Fokuspunkt nicht. Ärgerlich da man auf deim kleinen Display nicht wirklich sagen kann ob das Bild perfekt scharf ist oder eben doch ein Stück daneben.

Zu den fotografischen Untiefen kam nun auch noch ein sehr voller Aquazoo, kreischende Kinder die sich zwischen dich und dein Motiv klemmen, genauso rücksichtslose Erwachsene die dich weg drängeln weil ihnen die 30 Sekunden zu lange sind die du für dein Bild brauchst oder dir einfach durchs Bild rennen wenn man mal einen Moment mehr als 50 cm Platz zwischen Kamera und Glas lässt. Dann noch überforderte Eltern die lächelnd dabei zusahen wie ihre Kinder in den Ausstellungsräumen Fangen spielten, antiautoritäre Erziehung ist schon etwas feines. Achja die Kamera sollte man möglichst hoch halten ich musste mehr als einmal in letzter Sekunde verhindern das ein schwungvoll bewegter Kinderkopf mit meiner EOS kollidierte. Ich kann mir sehr gut vorstellen dass so ein Batteriegriff böse Beulen erzeugt und die Diskurse mit den Eltern auch nicht allzu schön werden wenn das Kind gerade deine Festbrennweite kaputt gerannt hat (die 50mm-Joghurtbecher von Canon sind ja nicht gerade für ihre stabile Bauweise bekannt). Nunja zum Schluss wie immer Bilder. Ich muss sagen das ich zum Ende hin komplett durchgeschwitzt war, Fotografenstress pur. Aber es hat sich gelohnt, denke ich.

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Als mir einer meiner Bekannten, nach “Düsseldorf – Part1”, den alten Gassenhauer von Nina Hagen vortragen wollte, welchen ich an dieser Stelle gerne verlinkt hätte, leider findet man von Frau Hagen eben dieses Lied nicht in einer annehmbaren Qualität bei Youtube, konnte ich darauf kontern: “Nein ich habe die Farbbilder bewusst ausgelassen.”

Aber warum hab ich das nun getan, dafür gibt es zuerst einmal einen persönlichen Grund. Kein persönlicher Grund von dem Kaliber “Meine Familie wurde von marodierenden Buntbildern gekidnappt und in eine Höhle fernab jeglicher Zivilisation verschleppt” oder “Ich hasse bunte Bilder weil sie mir meine Kindheit gestohlen haben”. Monochrome Bilder haben ganz einfach ihre eigene Ästhetik, es gibt Bilder wirken zum Beispiel in Schwarzweiß anders als das sie dies in Farbe tun würden. Das Auge und die subjektive Wahrnehmung muss sich nicht noch auf Farbkontraste konzentrieren sondern kann sich ganz einfach auf Kontraste von helldunkel oder Formen einlassen. Wenn ich nun die Bilder hier in der Form präsentiert hätte, wie ich das in früheren Posts auch schon getan habe, dass ich mal ein buntes, ein monochromes usw. nebeneinander gestellt hätte so für mein Empfinden die Schwarzweissen etwas den kürzeren ziehen, da die bunten wesentlich stärker aus der Masse hervor treten und die Monochromen etwas alt aussehen lassen.

Jetzt wird sich der Leser vielleicht fragen: “Warum zu Teufel spricht der Typ eigentlich die ganze Zeit von monochrom?” Nun auch hierfür gibt es eine einfache Erklärung, es muss nicht immer Schwarz und Weiß sein was einfarbig ist. Sehr alte Fotos zum Beispiel habe ein Sephiafärbung, wieder andere Bilder haben von Haus aus wenig bis gar keine Farben was nicht am entfärben liegt sondern einfach am Bild oder Motiv selbst (wie zum Beispiel divided aus dem Vorpost).

Da ich nun also, wie gesagt, nichts gegen Farben im allgemeinen habe und ich gerne den Film “Bill & Teds verrückte Reise durch die Zeit” zitiere: “Das Leben ist bunt und granatenstark!” Hier also die bunten Bildchen der ersten Tour. Es wird wie angekündigt auch noch einen dritten Teil geben, dieser befasst sich dann damit wie man mit Lowlightsituationen und generell mit einer Aquarienausstellung fertig wird.

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Am letzten Wochenende bin ich endlich mal wieder raus gekommen. Ich habe mich zusammen mit Sally und mit Hilfe der deutschen Bahn auf den Weg nach Düsseldorf begeben um die Stadt fotografisch für mich zu erobern.

So war der Plan. Kurz vor der Reise stand ich natürlich vor dem Problem, was nehme ich mit, was lasse ich besser zu hause und was werde ich im Endeffekt wirklich brauchen. Da ich Momentan gerade ein paar Probleme mit dem Scannen des analogen Materials habe, hab ich mein Fotoeisen zwar dabei gehabt aber eigentlich nur zwei Bilder mit der Mino gemacht. Hierzu eventuell dann ein gesonderter Post wenn ich eine zufriedenstellende Lösung gefunden habe, ich beschränke mich hier erstmal auf die digitale Ausrüstung.

Also was nimmt man in eine Großstadt wie Düsseldorf mit, ein dickes Tele, ein Reportagezoom wie das 28-105, ein Weitwinkel oder gar nur eine Festbrennweite? Will ich blitzen oder nicht? Fragen über Fragen. Am Ende habe ich dann alles auf 17-50 f2.8, das 28-105, ein 50 f1.8, meinen Metz, viele Akkus und Batterien und mehrere Speicher Karten eingegrenzt. Inspiriert und vor allem motiviert durch Monis Motivklingel die ich, neben Happyshooting, auf der Zugfahrt nach Düsseldorf verschlungen habe dachte ich mir das es doch witzig sei sich erst einmal auf  eine Brennweite zu beschränken und einfach mal zu sehen wie weit man mit 50mm an einer Cropkamera kommt. Zum eisernen Fotografen gehört eigentlich auch dazu das man das Display aus schalltet oder abklebt aber damit bin ich nicht mal über das erste Motiv (ein Schloss am Rhein) gekommen da es einfach zu viele Bilder und Motive gab die ich sicher auf der Karte haben wollte und lieber noch einmal nach korrigieren wollte als etwas zu verpassen.

Als zweiten Punkt hatte ich dann noch einen Fotografen dabei der irgendwann mal richtig motiviert war aber an irgendeinem Punkt die Lust verloren hat weil eben die Farben nicht so waren wie er sich das vorgestellt hatte, die Bildkomposition nicht in Ordnung war und er ab einem gewissen Punkt mit seinen Bildern so unzufrieden war das er es lieber sein gelassen hat als weiter zu machen. Ein Punkt mehr den “eisernen” raus zu lassen. Zu diesem Fotografen und die Klippen die es zu umschiffen galt dann demnächst auch noch ein extra Post.

Viel Auswahl blieb mir dann  nicht mehr da ich erstens ja eh nur eine Festbrennweite mein eigen nenne und die aber auch dabei hatte. Also zogen wir bei bewaffnet mit 50mm 1.8 los und schauten mal was uns Düsseldorf zu bieten hatte. Am Ende muss ich aber sagen hat mich diese Beschränkung dermaßen begeistert das das ich jederzeit wieder nur bewaffnet mit eben dieser Kombo in eine andere Stadt reisen würde. Man nimmt Motive wesentlich bewusster wahr, man weiss schon so circa was am Ende raus kommt und man sucht viel bewusster Motive als das man dies, bewaffnet mit einem Zoom tun würde. Ich habe mich an diesem Wochenende als Fotograf wirklich weiter entwickelt. Ich habe manuelle fokussiert, auf die Belichtungsmessung geschi**en und einfach aus dem Bauch heraus fotografiert.

Die Bildpostings möchte ich an dieser Stelle, nicht wie üblich komplett raus schmeißen sondern ich werde diese in 3 separate Blogposts zerlegen (+einen Bonuspost mit Martins Bildern und einer kleine Erklärung wie wir die kreativen Untiefen umschiffen konnten). Ich habe mit unter so abstrakt fotografiert wie niemals zuvor. Also zum Beispiel extreme Beschränkungen nur auf Formkontraste, Linien, Bildaufteilung oder aber auch den bewussten Verzicht auf Farben. Somit hier als erster Teil der Schwarzweiss bzw. Monochromserie:

Zum Schluss bleibt zu sagen das auch Martin den Spass an der Fotografie endlich wieder gefunden hat und ich freue mich schon darauf seine Bilder hier als Gastposting eingewickelt in die Erfahrungen die wir an diesem Wochenende gesammelt haben hier zu veröffentlichen.

Der zweite Teil wird dann im Laufe des Wochenendes folgen…

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In Zwickau schwappt die Mulde über, ein Grund mehr mich wiedermal mit meiner Kamera ans Mulden-Ufer zu begeben

Ok, nach diesem doch etwas zu plakativ gewählten Titel habe ich wenigstens die Aufmerksamkeit der Leser und kann ganz in Ruhe vortfahren. Natürlich war es für uns hier in Zwickau nicht so dramatisch wie andern Orts. Und nachdem hier die Lage wesentlich entspannter ist als anderswo gibt es auch ein paar wesentlich entspanntere Bilder. Wer es etwas dramatischer möchte für den gibts es noch im Flickeralbum von Andre Fiedler etwas zu sehn.

Hach zwei Blogposts in einer Woche was bin ich gerade fleissig. Und nun die Bilder

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Es gibt, wenn man es genau nimmt, zwei unterschiedliche Arten von Fotografen. Lässt man mal die Ausrüstung außen vor, die beste Kamera ist sowieso die die man gerade dabei hat, so sieht man jene die abschießen was ihnen vor die Linse kommt und jene die ganz gezielt mit einem Konzept an ihre Bilder heran gehen. Ersteres ist in keinem Fall abwertend gemeint, es gibt gut spontane Bilder die eine Menge Gefühle transportieren können.

Man denke nur an die vielen dokumentarischen Werke bei “The Boston Globe“. Dort ist ein sehr großer Teil der wirklich starken Bilder einfach Fotojournalismus und die können sich ihre Motive nicht aussuchen. Natürlich ist da auch eine Menge Handwerk dabei, also Bildkomposition und natürlich auch die pure Kenntnis des Arbeitsgeräts. Aber zurück zum Thema. Bisher würde ich mich mal eher zu ersteren zählen (ausser natürlich das ich nicht in irgendwelche Krisengebiete Reise um der Welt zu zeigen was sich dort abspielt), man sieht etwas findet es interessant und versucht die ganze Spannung in ein Foto zu zwängen. Das ist natürlich nicht technisch perfekt aber hat seinen Reiz und den Blick für Bilder sollte man als Fotograf ja sowieso haben.

Nun aber zur zweiten Gattung und den Dingen die ich auch gern beherrschen würde und die ich gerade versuche zu lernen. Das Arbeiten mit einem gewissen Konzept, das Arbeiten mit gewissen Maßgaben oder eben das selbst auferlegen von Beschränkungen. Nun kann man das in vielerlei Hinsicht tun. Man nimmt sich eine Festbrennweite und fotografiert eben nur mit dieser, man schalltet das Display der Kamera ab und gewinnt etwas von dem analogen Nervenkitzel zurück nicht gleich zu sehen ob das Bild geworden ist oder nicht. Oder man gibt sich ein Thema vor das man umsetzen möchte. Zum Thema Selbstgeiselung beim Fotografieren empfiehlt sich Moni’s Motivklingel. Nicht das sich die Dame beim Fotografieren auf ein Nagelbett setzen würde aber im auferlegen von Beschränkungen finde ich ist Moni schon ganz weit vorn und auch immer wieder sehr kreativ. So nun also zu meinem ersten Foto-Konzept.

I aint lovin’ it

Die Idee war hierbei  den Werbeslogan von einer großen Fastfoodkette umzudrehen und zu zeigen was mir eben nicht gefällt. Nun ist das jetzt nicht der Fehler eben dieses Gastrounternehmens sondern viel mehr seiner Kunden. Ich muss zugeben ich bin selbst bekennender “Burger-holic” und liebe Fastfood in all seinen Variationen. Keine Kritik am Unternehmen oder der Marke als vielmehr an den Konsumenten. Puh, also bevor es hier all zu politisch wird und mir der eine oder andere noch tendenzielle Neigungen zum militanten Naturschützer vorwirft, lasse ich lieber die Bilder sprechen. Die Bilder sind über einen längeren Zeitraum entstanden. Das erste, der Ballon, schon 2008 er passte aber in die Reihe also habe ich ihn mit rein genommen. Die anderen dann zwischen ende Mai und Ende Juli 2010 und diese dann auch gezielt mit der oben beschriebenen Maßgabe.

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Diesmal führten mich meine (Um)Wege zurück ins schöne Erzgebirge, genauer nach Annaberg Buchholz in die heiligen Hallen von Cut and Boost Audio. Einem Tonstudio das einem Freund aus meiner aktiven Musikerzeit gehört.

Wir hatten eigentlich schon seit einer gefühlten Ewigkeit geplant endlich mal Fotos vom Studio zu machen, ausserdem wollte ich ja auch endlich die neuen Räumlichkeiten  sehen. In den Vorgesprächen zum Shooting ist mir dann noch etwas aufgefallen an den bis dahin existenten Bildern. Rudi,  Mastermind und Chef-Knopfdrücker, ist auf keinem Bild wirklich zu sehen. Also eine sehr gute Gelegenheit ein ein Portraitshooting mit ran zu hängen und den Rudi in Aktion zu fotografieren. Ein Audio Engineer in seinem natürlichen Habitat.

Nun ist ein Tonstudio nicht für Fotografen konzipiert das heißt schummriges gedämpftes Licht um es den Musikern so angenehm wie möglich zu machen und eine ruhige Atmosphäre  gut für die Musiker, schlecht für mich als Fotograf, den ohne genug Licht keine Bilder. Da mich mein Nissin-Slaveblitz bei einer meiner letzten Fotoaktion schon schwer im Stich gelassen hat und ich wenn ich diesen überhaupt einsetzen wollte, eh nur mit einem anderen Blitz direkt auf der Kamera fotografieren müsste fiel das diesmal schon von vornherein als Möglichkeit flach. Da sich der Nissin für Canonkameras auch beständig weigert sich über den Mittelkontakt auslösen zulassen fällt dieser hier als Hardware komplett weg und auch bald komplett aus meinem Hardwarepool. Als billiger Blitz direkt auf der Kamera für anspruchslose Fotografen mag er gehen aber wer billig kauf kauft immer zweimal und so hab ich wiedereinmal ein wenig “Newbietax” bezahlt. Also ein wenig herum telefoniert und ein paar Freunde via ICQ angehaun um erstmal an ein paar Systemblitze zu organisieren. Flott noch ein paar billige Chinatrigger geordert und ab gehts. Nun haben diese auch so ihre Eigenheiten aber dazu dann wohl bald gesondert mal etwas mehr.

Am Ende muss ich sagen da einfach nur nackte Blitze hinstellen wohl nicht die eleganteste Lösung ist aber im Moment die einzig mögliche.  Also wird dann wohl irgendwann mal noch in Lichtformer und Stative investiert werden müssen. So und wie immer zum Schluss die Bilder.

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Von Lachkrämpfen, wenig Licht und netten Nachbarn.

Wer selbst schon einmal versucht hat bei irgendeinem Event zu fotografieren wird festgestellt haben das dies gar nicht so einfach ist. Als erstes ist meist das Licht generell so finster das man auf höhere Iso-Werte ausweichen muss und zum anderen kann man häufig nicht so nah ran wie man gerne möchte.  Zum anderen behindert einen, gerade bei Musikevents häufig ein herum hoppsendes Publikum. Nun machte ich mich zusammen mit meiner Freundin Sally und 4 weiteren Freunden am Sonntag auf Herrn Wladimir Kaminer in “La Bodeguita del Medio” zu sehen. Den Ort der Veranstaltung kenne ich schon recht gut da ich dort ganz gerne auf einen abendlichen Absacker vorbei schaue.

Nun trug es sich zu das wir schon letztes Jahr zu einer Lesung von Herrn Kaminer dort gewesen sind ich auch meine Kamera dabei hatte mir allerdings ein ordentliche Telelinse fehlte und ich so nur mein 50 1.8 vor die Kamera geschraubt hatte. Leider verließ mich allerdings bei den meisten Fotos der Autofokus was bei einer Offenblende von 1,8 auch nicht verwunderlich ist. Also dieses Jahr der zweite Anlauf. Ich versicherte mich schon zu Anfang der Veranstaltung das der Autor nichts gegen ein paar Fotos hatte und begann mit dem Normalzoom von Tamron zu schießen (17-50 2.8 sind für solche Gelegenheiten schon fast ausreichend wenn ich die Kamera auch auf min. Iso 400 aufpumpen musste) Blitzen fällt natürlich bei so einem Event komplett flach da man ersten die anderen Zuschauer nicht stören will zweitens vor allem den Vortragenden  nicht ablenken möchte und drittens auch die Lichtstimmung einiges an Ambiente hat.

Nachdem ich nun ein paar Aufnahmen mit dem Tamron gemacht hatte wollte ich noch ein paar “Actionbilder” und hier fing die Sache an extrem schwierig zu werden. Verschlusszeiten von 1/80 – 1/125 sind sitzend bzw auch stehen bei 70-200mm ansich kein Problem und noch problemlos zu halten wenn da nicht ein kleines Detail gewesen wäre. Nämlich der Autor selbst, dieser quälte mich immer wieder mit anhaltenden Lachattacken was das Ruhighalten extrem schwierig werden lies. In der Pause dann fragte ich ihn ob es vielleicht noch möglich wäre ein bis zwei Bilder zu stellen, kein Problem er müsse nur eben in der Pause Bücher signieren dann können wir das machen. So herrlich entspannt und natürlich. Eigentlich hatte ich mir geschworen: “Dieses Jahr machst du mehr als zwei Bilder, letztes Jahr sahen die Bilder auf dem Display gut aus waren daheim am Rechner aber total unscharf”. Nun allerdings kann man den Autor bei so einer Lesung gerade in der Pause auch nicht all zulange aufhalten und das sollte man auch nicht. Also “pop” das erste Bild, Blitz einstellen noch kurz an der Kamera nach regeln und und “pop” das zweite hat diesmal gesessen. Fertig. Ich habe dann noch kurz ein paar Worte mit ihm wechseln können ihm vom letzten Jahr erzählt und kurz von meinem kleinen Foto-Blog hier und ihm versprochen die Bilder zu zusenden, was ich dann auch gestern getan habe. Solche Autoren zu “anfassen” sind glaube ich sehr selten und ich war wiedermal erstaunt wie locker dieser Mensch ist.

Was auch noch sehr zum familiären Flair der Veranstaltung beitrug waren die netten Nachbarn die uns ganz selbstverständlich und freihaus die ganze Zeit mit Musik  aus einem kleinen Küchenradio versorgten . Während der Pause waren sie aber so nett das Radio aus zu machen um uns in unseren Gesprächen nicht zu stören. Jetzt stellt sich mir an der Stelle natürlich die Frage ob die netten Nachbarn bei der Gema angemeldet hatten und somit auch zur Beschallung beitragen durften.

Nach der Pause habe ich dann auch noch munter unter erschwerten Bedingungen (weitere Lachanfälle und Muskelkater in den Lachmuskeln) weiter gekämpft und die letzten Bilder geschossen.

Ich kann die Bücher und Lesungen von Herrn Kaminer in jedem Fall nur weiter empfehlen. Ich könnte nicht einmal einen persönlichen Favoriten bei seinen Büchern fest machen da alle ihren eigenen Charm und Witz haben und vorgetragen ist das ganze dann noch einmal besser da er seine Geschichten sehr natürlich und teilweise mit einer spitzbübischen Freude an den Zuhörer bringt.

Zum Schluss wie immer natürlich noch die Bilder.

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